Drususstadion Bozen

Projekt-Beschreibung

Projekt-Verantwortliche
Projekt-Information

Bauherr
Gemeinde Bozen
Abteilung für Vermögen und öffentliche Arbeiten
Lanciastr. 4/a
I-39100 Bozen

Das Drusus-Stadion liegt im Zentrum Bozens unterhalb der Mündung der Talfer in den Eisack. Es besteht aus den einander gegenüberliegenden Tribünen „Zanvettor“ und „Canazza“, die sich in ihrem Charakter deutlich unterscheiden. Die Besonderheit des anstehenden Umbaus macht die denkmalgeschützte Monumentalfassade der Haupttribüne aus den 1930er Jahren aus, die es zu erhalten und konzeptionell zu integrieren gilt. In der ersten Bauphase wird das Stadion zunächst saniert und die Kapazität von derzeit 3.100 auf ca. 5.400 Sitzplätze erweitert. Dazu werden beide Tribünen verlängert und bis an das Spielfeld herangeführt. Die Ergänzung um eine Nord- und Süd-Tribüne, mit denen ein geschlossenes Geviert für bis zu 10.000 Zuschauer entsteht, wurde planerisch bereits berücksichtigt. Während die Tribüne „Canazza“ mit ihrer charakteristischen Betonschalenüberdachung erhalten und saniert werden soll, wird der gesamte Unterbau sowie das Dach der Tribüne „Zanvettor“ neu errichtet, um alle räumlichen Anforderungen für den Spielbetrieb der Serie B integrieren zu können. Die Wegeführungen für die verschiedenen Nutzer- und Besuchergruppen werden dabei konsequent getrennt. Der neue Unterbau der Haupttribüne wird in Sichtbeton ausgeführt. Die Stahlfachwerkträger der Tribünenüberdachung erhalten in der Untersicht eine Membranverkleidung, die die stereometrisch einfache Gesamtwirkung unterstreicht, die sich auch im Innenbereich konsequent fortsetzt.

Architektur und Generalbauleitung
Dejaco + Partner
GMP Architekten
Ingenieurteam Bergmeister

Statische Bauleitung
Ingenieurteam Bergmeister
Dr. Ing. Josef Taferner

Unsere Leistungen
· Tragwerkplanung
· Elektroplanung
· Planung Haustechnik
· Brandschutz
· Sicherheitkoordination in
  der Planungsphase

Ausführungszeitraum
08|2013 - 08|2015

Bauwerkskosten
6,55 Mio. €